Šūtum

Šūtum ist eine Laserinstallation über die Vergänglichkeit von Gesetzen, Normen und ihren Interpretationen. Ein dünner ultravioletter Strahl schreibt akkadische Keilschriftzeichen, abgeleitet aus dem Codex Hammurapi, auf eine Steinoberfläche, während außerhalb des Steins übersetzte Formulierungen des Talionsprinzips erscheinen. Während jedes neue Zeichen geschrieben wird, beginnen die frühesten Spuren langsam zu verschwinden, sodass der Zyklus alte Gesetze immer wieder auf derselben Oberfläche überschreibt und auslöscht.

Während der Ausstellung beobachten die Besucher:innen einen langsamen Prozess von Einschreibung und Verblassen: Zeile für Zeile wird der Stein vorübergehend lesbar und verliert dann seine frühesten Zeichen, während das Schreiben fortgesetzt wird. Die Arbeit zeigt Gesetz nicht als festes Monument, sondern als fragiles visuelles Ereignis, das erscheint, kurz bestehen bleibt und wieder verschwindet. Weitere Dokumentation, Bilder und Video sind auf der Projektseite verfügbar: slavaromanov.art/2024/shootoom-de.

Technischer Rider

Zentrale Komponenten

Die Installation umfasst ein autonomes Laserprojektionsmodul. Das Modul besteht aus:

Weitere zentrale Elemente der Arbeit sind:

Dimensionen / Laufzeit / Skalierbarkeit

Räumliche Anforderungen

Technische Anforderungen Seitens Der Institution

Vom Künstler Bereitgestellte Komponenten

Ton

Die Arbeit enthält keinen Ton und kann in der Nähe von Klangarbeiten installiert werden, sofern benachbarte Klangpegel die visuelle Konzentration der Arbeit nicht stören.

Licht

Sicherheit

Transport

Aufbau / Abbau

Täglicher Betrieb

Wartung

Versicherungswert